Pfalzschnecke  

Infos zur Schnecke

Weinbergschnecken


Zwei Arten von Weinbergschnecken haben in Asselheim ihre neue Heimat gefunden: helix pomatia und helix aspersa. Beide Rassen wachsen unter optimalen Bedingungen bezüglich Boden, Futterpflanzen und Feuchtigkeit zu einer Delikatesse heran.

Der Unterschied:

helix pomatia

Die helix pomatia ist etwas größer, heller und bildet zur Überwinterung den typischen Deckel aus. Es ist die typische Burgunderschnecke, in Frankreich bekannt als "Escargot de Bourgogne". Sie hat eine kernige Konsistenz und ein kräftiges Aroma. Die Weinbergschnecke ist in Europa beheimatet. Sie erreicht im ausgewachsenen Zustand eine Länge von bis zu 8 cm. Das graue bzw. gelbbraune Kalkgehäuse wirkt fast kugelig. Beim erwachsenen Tier besteht es aus 5 Umgängen und ist ca. 4 cm groß.


helix aspersa

Die helix aspersa mag es dagegen im Winter wärmer, sie ist etwas kleiner und dunkler als ihre Artgenossin. Sie stammt aus dem Mittelmeerraum und ist deshalb mediterrane Temperaturen gewöhnt. Deshalb fühlt sie sich in der Pfalz auch besonderst wohl. Ihr Fleisch hat ein mildes nussiges Aroma.
Die Gefleckte Weinbergschnecke (cornu aspersum bzw. helix aspersa) ist weniger bekannt als ihre große Verwandte, die Weinbergschnecke (helix pomatia). Sie bevorzugt Mittelmeerklima und ist überwiegend in Frankreich aber auch England, Irland und Schottland zu finden.

Helix aspersa findet ihre Bedeutung für den Menschen hauptsächlich in der Zucht zu Speisezwecken. In den französischen Schneckenzuchten stellt die Gefleckte Weinbergschnecke im Vergleich zur gewöhnlichen Weinbergschnecke sogar den weit größeren Teil an Zuchttieren dar. Hierzu wurden eigene Züchtungen entwickelt, die zum Teil doppelt so schwer werden wie die ursprünglichen Schnecken.

bernd triebel mit helix aspersa
Winzer Bernd Triebel mit einem Holzbrett, an dem Aspersas hängen

helix_pomatia
helix pomatia
asselheim

helix_aspersa

weintrauben

helix aspersa
Baby-helix aspersa